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„Infrastruktur ist unser Plus“
 
Obernfeld (hho). Was haben sich die Gemeinden in diesem Jahr vorgenommen? Mit dieser Frage wendet sich das Tageblatt in lockerer Folge an die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Gieboldehausen, in diesem Fall Obernfeld. „Große Sprünge können wir zurzeit nicht machen“, sagt Karl-Bernd Wüstefeld (CDU), der neue Bürgermeister der Hahlegemeinde. Doch von Klagen keine Spur. Die 1000-Einwohner-Gemeinde sieht sich seinen Angaben zufolge gut aufgestellt. „Die intakte Infrastruktur ist unser Plus“, erläutert der Bürgermeister und verweist darauf, dass es im Ort neben der Schule und diversen Betrieben auch noch einen Bäcker, Schlachter und weitere Geschäfte gibt. Sogar ein Museum könne die Hahlegemeinde vorweisen, sagt Wüstefeld. Und mit dem Museumskrug gebe es auch einen gastronomischen Betrieb, der als Begegnungsstätte von entscheidender Bedeutung für die Einwohner von Obernfeld sei. „Nach den Investitionen in den vergangenen Jahren müssen wir jetzt erst einmal etwas kürzer treten und uns haushaltsmäßig zurückhalten“, deutet Wüstefeld auf die finanzielle Situation der Gemeinde hin. Nach der Neugestaltung der Gartenstraße und der Sanierung der Hahlestraße werde es nun zunächst um kleinere Vorhaben gehen. „Beispielsweise ist eine energieeffizientere Straßenbeleuchtung ein Thema“, berichtet Wüstefeld. Wie sieht es mit Baugebieten aus? „Am Knickweg haben wir ein Gebiet, das bereit steht“, sagt Wüstefeld. Falls sich genug Interessenten meldeten, werde die Gemeinde das Gebiet erschließen lassen. Noch in diesem Jahr könnten dann die Bauplätze zu günstigen Quadratmeterpreisen öffentlich beworben und angeboten werden.

Quelle: Eichsfelder Tageblatt v. 03.02.2012, Helmut Hobrecht)

Rot-Weiße erinnern an Glanztaten aus 50 Jahren

Erinnerungen an erfolgreiche Zeiten wecken und die Obernfelder wieder auf den Tischtennissport neugierig machen – das wollen die Verantwortlichen der Tischtennis-Abteilung des SV Rot-Weiß Obernfeld mit einer sportlich-besinnlichen Feier des 50-jährigen Bestehens ihrer Sparte erreichen.


Obernfeld. Das Jubiläum wird am kommenden Sonnabend ab 13 Uhr mit einem Sportprogramm, einem offiziellen Teil (18 Uhr) und einem gemütlichen Beisammensein (ab 19.30 Uhr) in der Schulsporthalle des Ortes begangen. Drei Freundschaftsspiele sollen zum Auftakt um 13 Uhr zeitgleich über die Bühne gehen: Die Jungen des Vereins haben den klassenhöheren Lokalrivalen TSV Seulingen zu Gast, das aktuelle Herrenteam empfängt die Jahner aus Geisleden, und eine Auswahl der ehemaligen Obernfelder Frauenmannschaften misst ihre Kräfte mit dem Damen-Bezirksligisten TTC Esplingerode.

Danach steigt der erste Höhepunkt: Zehn ehemalige Topakteure der Rot-Weißen, angeführt von Johannes Pennekamp (inzwischen in Köln gelandet), und zwei Gästespieler aus der 2. Bundesliga haben ihre Teilnahme an einem Jubiläumsspiel zugesagt. „Ein Highlight für alle“, betont Abteilungsleiter Matthias Käsehagen, der sich über die Zusagen der Ex-Obernfelder Heinz Engelhardt (jetzt TV Bilshausen), Florian Kopp (TTC Esplingerode), Peter Zienert, Hartmut Meyer, Thomas Marschler und Otto Schwedhelm freut. Außerdem greift auch Senior Karl Maring zum Schläger, das auch die „Passiven“ Thomas Kopp und Dietmar Ehbrecht treten wieder in Aktion. Hinzu kommen die von Pennekamp für einen auch noch geplanten Schaukampf (17 Uhr) herbeigelotsten Zweitliga-Asse Lennart Wehking (Union Velbert) und Jonas Pade (1. FC Köln). Sie sollen dafür sorgen, dass um 14.30 Uhr beim Ehemaligen-Match zwei Sechserteams gegeneinander spielen können.

„Nach welchem System wir letztendlich spielen lassen, sehen wir dann – es ja immer noch möglich, dass einer kurzfristig nicht kann“, so Käsehagen. Dabei hofft der Spartenleiter noch, dass Denis Roy vielleicht doch noch kommen kann. Dagegen hat Niklas Pfüller aus beruflichen Gründen definitiv abgesagt. Beide bildeten mit Pennekamp, Marschler, Meyer und Thomas Kopp die erfolgreiche Truppe, die 2002 sogar das Aufstiegsrecht in die Verbandsliga errang, sich aber nicht zum Sprung in die höhere Klasse entschließen konnte. „Es war eine große Erfolgswelle, die Spieler und Zuschauer sind von allein zu uns gekommen - da musste ein Einbruch folgen“, erinnert sich der aus Studiengründe abgewanderte Pennekamp an die Glanzzeit, der der Abschwung bis in die 1. Kreisklasse folgte.

Höhenflüge hatten die Obernfelder auch früher schon gestartet. In den 1980-er-Jahren drangen die rot-weißen Herren in der Besetzung Arnold Wagner, Karl-Bernd Wüstefeld, Thomas Kopp, Michael Rudolph, Heinz Engelhardt und Karl Maring erstmals in die Bezirksliga vor.   Der   heute  63-jährige,  einstige  Spartenleiter Wagner, der 1962 mit        der   Gründung   der   Obernfelder Abteilung seine Laufbahn als Tischtennis-Spieler begann, denkt am liebsten an einen anderen Triumph der Rot-Weißen zurück: „Ein einziges Mal haben wir den Kreispokal gewonnen – mit einem 5:1-Sieg über Esplingerode in Immingerode.“ An diese und andere Erfolge soll sowohl beim offiziellen Festakt (mit Ansprachen, Ehrungen und einem Bildervortrag) als auch beim gemütlichen Beisammensein zurückgedacht werden.

An alte Zeiten anzuknüpfen, sei schwierig, weiß Wagner: „Bei uns läuft eine gute Jugendarbeit mit jetzt drei Jungenmannschaften, aber beim Wechsel vom Jugend zum Erwachsenenbereich brechen uns immer wieder Spielerinnen und Spieler weg.“ Dabei, bedauert Käsehagen, mache sich auch die Strukturschwäche der Region bemerkbar, die junge Tischtennis-Talente auf ihrem Berufsweg nicht halten könne. Dennoch wolle man sich dafür engagieren, dass in Zukunft in Obernfeld wieder erfolgreich Tischtennis gespielt werde, versichern beide: „Wir geben alles.“

Quelle: Eichsfelder Tageblatt v. 12.01.2012, Michael Bohl)
 
 
Blutspenden in Obernfeld
 
Obernfeld (hho). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet am Donnerstag, 5. Januar, in Obernfeld einen Blutspendetermin an. Er findet in der Zeit von 16.30 bis 19.30 Uhr in der Schule, Kirchgasse, statt. Der Personalausweis ist mitzubringen. Zuständig fürs DRK und den Ablauf ist der „Blutspendedienst NSTO“. Hinter der Abkürzung der gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung stehen die DRK-Landesverbände Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen. Der Blutspendedienst versorgt die Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte im Einzugsgebiet mit Arzneimitteln aus menschlichem Blut und erbringt transfusionsbezogene Labordienstleistungen.
 
(Quelle: Eichsfelder Tageblatt v. 03.01.2012)
 

B 247: Forderung nach Baubeginn bei Obernfeld

 
Obernfeld (lo). Nach der Finanzzusage des Bundes für den Bau der Ortsumgehung Westerode wird die Forderung nach Umsetzung der B-247-Verlegung im Bereich Obernfeld und Mingerode laut. Parallele Planung und gleichzeitiger Bau würden dringend benötigt, erklärt der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Obernfeld, Thomas Ehbrecht. „Wir beglückwünschen die Westeröder, die es verdient haben“, reagiert Ehbrecht auf die Bewilligung der Gelder für Westerode. Dort kann ab 2012 gebaut werden (Tageblatt berichtete). Aber auch die Forderung von Obernfeldern und Mingerödern nach Sicherheit und Erhöhung der Lebensqualität würde von den Politikern „hoffentlich als lösbare Aufgabe“ gesehen, so der CDU-Vorsitzende. Er erinnert daran, dass die symbolischen Spaten für den Baubeginn bereits vor Jahren ausgegeben wurden. „Jetzt wollen wir diese auch zum Einsatz bringen“, so Ehbrecht. Das Gesamtprojekt B-247-Verlegung bei Duderstadt ist in drei Verkehrseinheiten unterteilt. Einheit zwei (Umgehung Westerode) ist genehmigt und nun finanziert. Einheit drei (Umgehung Gerblingerode) befindet sich im Planfeststellungsverfahren. Einheit eins (Umgehungen Obernfeld und Mingerode) ist als letzter Planungsabschnitt von der Landesbehörde für Straßenbau ausgewiesen. „Der Planungsbeginn ist noch nicht disponiert“, heißt es in der Projektinformation der Behörde.

(Quelle: Eichsfelder Tageblatt v. 30.12.2011)

 

Breitbandversorgung in Obernfeld

Schnelleres Internet für 280 Haushalte

In rund 280 Haushalten können die Einwohner von Obernfeld jetzt schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen. Die Deutsche Telekom hat das Datennetz mit neuester Technik ausgebaut. 

Obernfeld. „Ein schneller Internetanschluss ist heute unverzichtbar“, sagt Obernfelds Bürgermeister Dietmar Ehbrecht (parteilos). Der Ausbau des Datennetzes in der Hahlegemeinde sei ein „wichtiger Schritt in die Zukunft“. Wünschenswert sei es jedoch, dass schnellstmöglich alle der 370 Haushalte in der Hahlegemeinde von der neuen Technik profitieren, erläutert der scheidende Bürgermeister, dessen Amtszeit in diesem Monat endet.

Dank UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und DSL (Digital Subscriber Line) seien viele Internetnutzer in Obernfeld jetzt schneller im Netz unterwegs, so die Telekom. Je nachdem, wie weit die Bürger mit DSL-Anschluss vom Schaltgehäuse entfernt wohnten, erreiche die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 16 Megatbit pro Sekunde. Im Mobilfunk per UMTS könnten sogar bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde möglich sein.

Die neuen Anschlüsse können der Telekom zufolge sofort gebucht werden. Interessierte können sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800/3303000 oder beim Telefonladen in Duderstadt Marktstraße 18, über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife beraten lassen. Auch wer bereits einen Breitband-Anschluss der Telekom nutzt, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten buchen.

Der DSL-Ausbau auf dem Land sei kostspielig, sagt Uwe Ingenhaag, Beauftragter für den Breitbandausbau in Niedersachsen bei der Deutschen Telekom. Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau koste bis zu 70 000 Euro.

Die Inbetriebnahme in Obernfeld und weiteren Orten im Untereichsfeld ist Teil des Ausbauprogramms Cluster Südniedersachsen. 89 sogenannte weiße Flecken in sieben Landkreisen sollen geschlossen werden. In Obernfeld wurden rund acht Kilometer Glasfaser verlegt und ein Kabelverzweiger als neuer Knotenpunkt eingerichtet.

(Quelle: Eichsfelder Tageblatt [Heinz Hobrecht])

 

Enttäuschung über Breitbandausbau (Quelle: Eichsfelder Tageblatt, 15.06.2011,

Obernfeld (lo). Enttäuschung über den Breitbandausbau für schnelle Internetzugänge durch den Anbieter Telekom herrscht in vielen Dörfern des Landkreises. Der Rat der Gemeinde Obernfeld macht seiner Unzufriedenheit jetzt mit einer Resolution Luft. Hier wird, wie in anderen Orten auch, nur für einen Teil des Dorfes der Übertragungsstandard DSL per Kabel ausgebaut. Andere Teile sollen per Funk, manche gar nicht versorgt werden. „Der so vorgenommene Ausbau ist für unsere Gemeinde nicht zeitgemäß und so nicht hinnehmbar“, heißt es in der vom Rat einstimmig verabschiedeten Resolution. Telekom, Land, und Bund werden aufgefordert, „möglichst schnell eine Nachbesserung vorzunehmen, um eine zeitgemäße DSL-Optimalversorgung in unserer Gemeinde zu gewährleisten, damit die dörfliche Infrastruktur konkurrenzfähig bleibt und nicht abgehängt wird“. Der Hintergrund: Die Telekom hatte eine Ausschreibung zum Ausbau schneller Internetzugänge in Südniedersachsen gewonnen. Ziel ist eine Mindestübertragungsrate von zwei Mbit. Mit 2,8 Millionen wird im Landkreis Göttingen das Infrastrukturprojekt gefördert, ein guter Teil dieses Geldes kommt von den Kommunen. Rund 17?000 Euro steuert Obernfeld bei. Bei der Verpflichtung zur Teilfinanzierung sei die Gemeinde davon ausgegangen, dass eine 100-prozentige DSL-Optimalversorgung das Ziel sei, heißt es dazu im Resolutionstext. „Wir sind da wahrscheinlich sehr naiv rangegangen – ich nehme mich da nicht aus“, sagt dazu Bürgermeister Dietmar Ehbrecht (parteilos). Die Gemeinde sei schlecht informiert worden. Die Ausbauplanung stützt sich auf eine kreisweite Umfrage zur Breitbandversorgung im November 2008. Darauf beruft sich in Informationsveranstaltungen auch die Telekom. Ehbrecht: „Das ist eine Farce.“ Wäre damals schon bekannt gewesen, dass daraus eine Adressenliste für die Netzanschlüsse entsteht, wäre die Rücklaufquote höher gewesen, ist sich Ehbrecht sicher. 11,35 Prozent der Kreisbewohner hatten sich an der Erhebung beteiligt. Obernfelds Bürgermeister stellt fest: „Wir wollen, das alle Haushalte optimal versorgt werden.“ Warum das so wichtig sei, müsse nicht erst erklärt werden, verweist Ehbrecht auf die hohe Bedeutung eines schnellen Internetzugangs für Privatnutzer und Betriebe. Ähnlich wie in Obernfeld stellt sich die Situation auch in Seeburg, Seulingen, Wollbrandshausen und weiteren Orten im Landkreis dar. Einige Dörfer wie Bilshausen, Bodensee, Renshausen oder Wollershausen werden ausschließlich über Funk angebunden (Tageblatt berichtete). Die Obernfelder Resolution beschreibt also die Stimmungslage in vielen Dörfern. Der Text sei an Telekom, Samtgemeinde, Landkreis und bislang zwei Bundestagsabgeordnete gegangen, „mit der Bitte, sich der Sache anzunehmen“, erläutert Ehbrecht.

 

Endlich schnelles Internet für Obernfeld

  

(Quelle: Eichsfelder Tageblatt)

In der Ortsdurchfahrt von Obernfeld müssen die Verkehrsteilnehmer zurzeit mit Wartezeiten rechnen. Eine Baustellenampel ist dort eingerichtet. Die Deutsche Telekom lässt in der Hahlegemeinde Glasfaserkabel für schnelle Internetverbindungen verlegen.

Platz für Glasfaserkabel: Graben in Obernfeld.

 




 

Seit Mittwoch, 2. März, ist die Bundesstraße 247 innerhalb der Ortschaft kurz vor der Ausfahrt in Richtung Mingerode nur halbseitig befahrbar. Mitarbeiter einer Tiefbaufirma heben am Rand des Bürgersteigs auf der Ostseite Kabelgräben aus. Denn endlich sollen auch die Einwohner von Obernfeld in den Genuss schneller Internetverbindungen kommen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 Megabite soll künftig Surfen per DSL möglich sein.

Wie Lorenz Steinke von der Deutschen Telekom gestern auf Tageblatt-Nachfrage erläuterte, gehört Obernfeld in die Reihe der Ortschaften in der Region, für die der Landkreis Göttingen die zweite Ausschreibungsrunde des so genannten Südniedersachsen-Clusters für Breitbandtechnologie beim niedersächsischen Wirtschaftsministerium angemeldet hatte. Die Kreisverwaltung koordiniert und unterstützt den Ausbau der Breitbandtechnik seit dem Jahr 2006. In 78 Ortschaften beziehungsweise Ortsteilen mit rund 10 100 Haushalten soll im Jahr 2011 die Verfügbarkeit schneller Internetanschlüsse realisiert werden (Tageblatt berichtete).

Wie in Obernfeld sollen auch in Bodensee, Krebeck, Lan-dolfshausen Seeburg und Gleichen die Arbeiten für das Verlegen schneller Leitungen erfolgen. In Obernfeld kommen 8400 Kilometer Glasfaserkabel in den Boden. In Form von Wanderbaustellen werden Gräben auf einer Länge von 2,5 Kilometer im Ort ausgehoben. Teilweise sollen die Kabel auch im sogenannten Durchschussverfahren, ohne den Einsatz von Baggern, ins Erdreich gebracht werden.

Ab wann können die Internetnutzer in Obernfeld das schnelle Netz nutzen? „Wir sind bemüht, das so schnell wie möglich zu realisieren“, sagt Telekom-Sprecher Steinke. Voraussichtlich zu Beginn des dritten Quartals solle dies der Fall sein.

 
Neue Räume für Grundschule Obernfeld
 
Obernfeld (hho). Zur verlässlichen Betreuung ihrer Schüler werden der Grundschule Obernfeld bald neue Räume zur Verfügung stehen. Die ehemalige Lehrerwohnung über dem Gemeindebüro wird aus- und umgebaut. Die Samtgemeinde Gieboldehausen investiert 18?000 Euro. Nach Angaben von Klaus Dieter-Grobecker von der Samtgemeindeverwaltung soll ein Durchgang von einem Klasenzimmer zum Treppenhaus im Obergeschoss des nebenan liegenden Gemeindehauses geschaffen werden. Die vier Räume der ehemaligen Lehrerwohnung über dem Gemeindebüro können dann von der Schule genutzt werden. Voraussichtlich im Januar soll mit dem Aus- und Umbauarbeiten begonnen werden. Ebenso wie Obernfelds Bürgermeister Dietmar Ehbrecht (parteilos) wertet Schulleiterin Daniela Murra die Investition der Samtgemeinde als „gutes Zeichen für die Schule“. Ehbrecht würdigt das Bemühen des Lehrerkollegiums, das sich für neue Betreuungsräume stark gemacht hat. Auch der neu gegründete Förderverein der Grundschule Obernfeld unter Vorsitz von Julia Graimann habe sich stark engagiert. In den nächsten Jahren sei die Schülerzahl gesichert, berichtet Bürgermeister Ehbrecht. 69 Schüler aus Obernfeld, Rollshausen und Germershausen gehen zurzeit in die Grundschule Obernfeld, erklärt Alois Grobecker von der Samtgemeindeverwaltung. Die prognostizierten Einschulungszahlen sind gut: 2011 werden 18 Schüler, 2012 dann 17, 2013 und 2014 jeweils 21 Schüler und 2015 18 Schüler eingeschult.

 

Schnelles Internet fürs Eichsfeld??? (ET 03.02.2010)

Eichsfelder Dörfer bald schneller im Internet

Eichsfeld. Für ein Sonderprogramm des Landes zur besseren Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen hat der Landkreis Göttingen sechs „weiße Flecke“ im Breitbandnetz nach Hannover gemeldet. In diesen Gebieten liegen auch mehrere Eichsfelder Dörfer: Renshausen, Bodensee, Bilshausen, Wollbrandshausen, Wollershausen, Seeburg, Desingerode, Esplingerode, Werxhausen, Seulingen und Obernfeld leiden unter langsamen Übertragungsraten. In den kommenden Monaten wird entschieden, ob es für sie Geld für den Breitbandausbau gibt. Der Landkreis hatte im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur Versorgung des Kreisgebietes mit schnellen Anschlüssen dafür einen Investitionsbedarf von rund acht Millionen Euro errechnet.

Sportball in Obernfeld 2010 (ET 18.01.2010)

Beim Wintervergnügen des Sportvereins Rot-Weiß Obernfeld 1920 e.V. standen folgende Ehrungen auf dem Programm. Der 1. Vorsitzende Erwin Rudolph überreichte mit seinem Stellvertreter Robert Wüstefeld  Elisabeth Wagner für 650 Spieleinsätze und Karl Maring  für 900  Spieleinsätze in der TT-Abteilung eine Urkunde. Für 25-jährige Treue zum Verein wurden Gabriele Gödecke, Tina Hofmann, Andrea Kopp, Mechthild Mayershofer (Freising), Edith Wüstefeld, Reinhard Holzapfel, Uwe Käsehagen und Godehard Morick mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Für 50-jährige treue Mitgliedschaft bekamen Josef Klein und Robert Morick eine Urkunde vom Verein, sowie die Goldene Ehrennadel mit einer Urkunde vom Kreissportbund Niedersachsen überreicht.  

 

Foto von links nach rechts:

Erwin Rudolph, Tina Hofmann, Reinhard Holzapfel, Andrea Kopp, Godehard Morick, Edith Wüstefeld, Gabriele Gödecke, Josef Klein, Karl Maring, Elisabeth Wagner, Robert Morick, Robert Wüstefeld.