Tagesfahrt 2018

Tagesfahrt 2018 Collage Hameln 16.6

Ziel der diesjährigen Tagesfahrt des Förderverein Obernfelder Heimatmuseum war die 1200 Jahre alte Rattenfängerstadt Hameln. Hier folgte die Gruppe der Stadtführerin auf den Pflastersteinen mit der goldenen Ratte durch die Altstadt. Die herrlichen Fassaden des Rattenfängerhauses, des Hochzeitshauses und des barocken Leisthauses, welches mit dem benachbarten Stiftsherrenhaus das Hamelner Museum beherbergt, waren beeindruckend. Das Mittagessen wurde im ältesten Renaissance-Gebäude Hamelns "Im Rattenkrug" eingenommen. Es gehört zu den schönsten und ältesten Gebäuden der Stadt. Auf dem Heimweg wurde Kaffeepause im Museumscafé des Heimatmuseum in Greene/Kreiensen gemacht. Die Museumsräume befinden sich auf einer alten Domäne. Hier wurden der Greener Kunstmalerin Clara Stromberg 2 Räume gewidmet, in denen ihre Porzellanmalerei, bemalte Kacheln, Leinen und Wäsche, sowie Spielzeug und Puppen aufbewahrt werden. Eine anschließende Führung durch das gemütlich und informativ gestaltete Museum mit Forstzimmer, Handwerk, Handel und Gewerbe – sowie ein komplett eingerichtetes dörfliches Lebensmittelgeschäft aus vergangener Zeit - begeisterte die Fahrtteilnehmer.

Tagesfahrt 2018 Programm

 

 

Tagesfahrt 2017

Tagesfahrt 2017 Foto BursfeldeHofgeismarSababurg

Ziel der diesjährigen Tagesfahrt des Förderverein Obernfelder Heimatmuseum war das Kloster Bursfelde, die Altstadt von Hofgeismar und die Sababurg im Reinhardswald. Erster Zwischenstopp war in Bursfelde. Dort wurde die ehemalige Benediktinerabtei aus dem Jahr 1093, das heutige Kloster Bursfelde, besichtigt. Weiter ging es zur Altstadtführung in Hofgeismar. Leider meinte es der Wettergott nicht ganz so gut und umso mehr freuten sich die 35 Fahrtteilnehmer auf das vorbestellte Mittagessen im „Alten Brauhaus“. Gut gestärkt und aufgewärmt ging die Fahrt weiter zur nahen Sababurg. Das weltbekannte Dornröschenschloss Sababurg wurde 1334 als "Zappenborgk" zum Schutz der Pilger des nahen Wallfahrtortes Gottsbüren vom Erzbischof von Mainz gegründet und ab 1490 zu einem prächtigen Jagdschloss der Landgrafen von Hessen ausgebaut. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab man das schöne Schloss als Wohnsitz auf. Die Führung durch und um das Dornröschenschloss herum, sowie eine kleine Theateraufführung im Gewölbekeller der Burg hinterließ viele schöne Eindrücke des Tages. Mit anschließendem Kaffeetrinken im Burgbereich trat die Reisegruppe wieder die Heimreise an.

Tagesfahrt 2017 Programm

 

 

Tagesfahrt 2016 

Tagesfahrt 2016 Foto StolbergJosephskreuz

Die diesjährige Tagesfahrt machte der Förderverein Obernfelder Heimatmuseum nach Stolberg in den Südharz. Schon beim Aufstieg zum Schloss hatte man einen herrlichen Blick auf das über 800-jährige Fachwerkstädtchen. Eine Kammerzofe des Grafen- und Fürstengeschlechts Stolberg führte die 31-köpfige Reisegesellschaft durch einen Teil des Barockflügels mit dem Blauen Salon und durch die interessant gestaltete Schlosskapelle und plauderte so ganz nebenbei aus dem Nähkästchen der Grafen. Anschließend ging es weiter mit dem Bus auf den 579 m hoch gelegenen Großen Auerberg. Gigantisch stand das Josephskreuz – das größte eiserne Doppelkreuz der Welt - mit 38 m Höhe vor einem. Im ersten Moment erinnerte der Blick an den Eiffelturm in Paris. Nach dem Mittagessen im Bergstübl bestand die Möglichkeit zur Turmbesteigung. Bis zur Aussichtsplattform waren 200 Stufen zu bewältigen. Die Mühe lohnte sich, wenn auch leider nur mit einem leicht trüben Fernblick. Auf der Rückfahrt nach Stolberg hatte man einen kurzen Einblick in die Straße der Lieder. Nach einem Rundgang durch die Altstadt mit Marktplatz klang der Tag mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Hotel „Zum Kanzler“ gegenüber dem historischen Rathaus aus. Mit vielen schönen Eindrücken wurde die Heimreise angetreten.

 

 

Tagesfahrt 2015

Tagesfahrt 2015 Foto Wöltingerode

Die diesjährige Tagesfahrt machte der Förderverein Obernfelder Heimatmuseum durch den Harz. Erster Halt war an der Okertalsperre mit seiner 260 Meter langen bogenförmigen Staumauer. Anschließend ging es weiter zum Klostergut Wöltingerode bei Vienenburg. Das Kloster Wöltingerode wurde als Benediktinerkloster gegründet und anschließend ein Kloster für Zisterzienserinnen. In dieser Zeit wurde der Grundstein für das Kloster gelegt, dessen Ausmaße noch heute vorzufinden sind. Heute wird das Kloster als Klosterhotel und Klosterbrennerei geführt. Nach Besichtigung und Führung der ehemaligen Klosterkirche, einer alten romanischen kreuzförmigen Basilika des 12. Jahrhunderts, wobei der östliche Teil heute noch als Kirche dient, folgte die Besichtigung der historischen Klosterbrennerei. Hier wird seit 1682 mit Korn aus eigenem Anbau Edelkorn und verschiedene Sorten Fruchtlikör hergestellt. Dieser stand anschließend der Besuchergruppe zur Verkostung reichlich zur Verfügung. Nach dem Mittagessen im Klosterkrug folgte noch ein Spaziergang auf dem Kloster-Erlebnisweg, vorbei am Damwildgehege, durch den Kloster-Kräutergarten und am Bienenhaus. Auf dem Rückweg genoss die Reisegruppe im Cafè Panorama am Himbeerwald in Braunlage, bei herrlichem Blick auf den Harz, noch Kaffee und Kuchen.