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In Südniedersachsen in der Region Eichsfeld gelegen, ist Obernfeld Mitglied der Samtgemeinde Gieboldehausen im Landkreis Göttingen. Der Ort hat sich entlang der B 247 zwischen der historischen Fachwerkstadt Duderstadt und dem Flecken Gieboldehausen ausgebeitet.

Knapp 1000 Menschen leben in unserem idyllisch am Abhang sanfter Hügel gelegenen Dorf im Untereichsfeld.

Von Gieboldehausen kommend, sieht man als erstes den spitzen Kirchturm der St. Blasius Kirche. Umgeben ist Obernfeld von landwirtschaftlichen Nutzflächen, im Nordosten schließt sich der Gemeindewald an und im Westen fließt das Flüsschen Hahle vorbei.

Dorfmittelpunkt ist der Krugplatz mit dem historischen Museumskrug aus dem Jahr 1671, der ein Restaurant und Hotel beherbergt. 

Gleich hinter dem Museumskrug befindet sich das Heimatmuseum. Sehenswert ist die umfangreiche Sammlung alltäglicher Objekte, welche um 1900 in Obernfeld gebräuchlich waren.

Unsere Gemeinde hat eine Grundschule, die auch die Kinder aus den benachbarten Dörfern Rollshausen und Germershausen besuchen. Im Gegenzug gehen die noch nicht schulpflichtigen Kinder in die Kath. Kindertagesstätte St. Margareta in Rollshausen. Weiterführende Schulen gibt es im nahen Gieboldehausen und in Duderstadt.

Seiner dörflichen Traditionen bewusst und diese pflegend, ist Obernfeld ein Dorf mit Blick in die Zukunft. Eine gut ausgebaute Infrastruktur, alte Bausubstanz, Neubau- und Gewerbegebiete, eine schöne Landschaft sowie ein reges Vereinsleben machen das Leben in der Gemeinde für alle Generationen lebenswert . 

 

Ortskarte

Obernfeld

 

Wappen der Gemeinde Obernfeld 

wappen obernfeld farbe

Auf blauem Hintergrund über rotem Schildfuß zeigt sich ein schreitender, rot bezungter und mit roten Krallen bewehrter goldener Löwe, der die rechte Pranke hebt. Im Schildfuß liegt eine stilisierte silberne Kreuzblume. 

Das Hauptmotiv, der Löwe, geht auf das Siegel des Herzogs Heinrich des Wunderlichen zurück, der 1290 Obernfeld Zollfreiheit in Duderstadt gewährte und 1320 weitere Privilegien für seine Hörigen in Obernfeld besiegelte.

In Erinnerung an die Äbtissin Agnes II von Quedlinburg, die Ackerland in Obernfeld erwarb, wurde die Kreuzblume aus ihrem Siegel gewählt. Eine 1184 ausgestellte Urkunde besiegelte den Erwerb des Landes und ist damit der älteste schriftliche Nachweis über den Ort Obernfeld. 

Das Wappen wurde durch den niedersächsischen Minister des Inneren am 24. September 1951 genehmigt.

 

Bürgermeister und Gemeinderat

Karl-Bernd Wüstefeld, CDU

9 Ratsmitglieder: 8 CDU, 1 parteilos

 

Einwohner

951, davon weiblich 467, männlich 484 (Stand 30.09.2018, ermittelt durch die LSKN)

 

Fläche

10,72 km²

 

Fließgewässer

Hahle, Nathe

  

Höchste Erhebung

Großer Kuhhirtsberg mit 270 m

 

Verwaltungsmäßige Zugehörigkeit

seit 1971: Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Gieboldehausen

seit 1973: Landkreis Göttingen

 

Sehenswürdigkeiten

Bauernhäuser

Heimatmuseum Obernfeld

Joseph-Quelle

Kulturdenkmäler: Bildstöcke, Kapellen, Klusen und Feldkreuze

St. Blasius Kirche

 

Obernfelder Dorfchroniken

Band 1

Chronikeinband 1

 

Band 2

Chronikeinband 2

Diese beiden sehr umfangreichen Werke zeigen die Entwicklung des Dorfes Obernfeld von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1184 bis in das Jahr 2011. Der Nachdruck der "Geschichte des Dorfes Obernfeld" von Franz Kurth (1975) und der Ergänzungsband "Chronik des Dorfes Obernfeld" von Gabriele Hoffmann (2011) können im Gemeindebüro käuflich erworben werden.

 

Anschrift

Gemeinde Obernfeld, Hauptstraße 34, 37434 Obernfeld

Telefon 05527 2919, Fax 05527 999393

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Stand Januar 2019