Die Entstehung der Kapelle ist auf den 30.05.1898 datiert. Der Erbauer ist nicht bekannt. Nach Westen ausgerichtet, steht sie im sogenannten "Sandtor" an der Hauptstraße zwischen dem Knickweg und dem Baugebiet Doergesring. 

Die begehbare Backsteinkapelle hat einen quadratischen Grundriss. Einen Eindruck der Gebäudegröße vermitteln die folgenden ungefähren Maßangaben. Die Innenfläche von 6,3 m² ergibt sich aus einer Seitenlänge von 2,5 m. Die äußere Seitenlänge beträgt 3,3 m und das bedeutet 10,5 m² Grundfläche. Bis zum Dach werden 2,9 m gemessen.

Durch die zweiflügelige Gittertür (Breite 1,5 m x Höhe 2,2 m) blickt man auf ein Bild der Heiligen Familie, oberhalb eines kleinen Steinaltars. An der linken Wand hängt ein Kreuz mit dem Corups Christi.

 

SandtorKapelle 1975Chronik1S356

Foto aus der Chronik I von 1975. 

 

SandtorKapelle 2010Chronik2S261

Foto aus der Chronik II von 2010. 

 

SandtorKapelle 1990 Sturmschaden 1

 

SandtorKapelle 1990 Sturmschaden 3

 

SandtorKapelle 1990 Sturmschaden 4

Die Bilder nach einem Sturm im Frühjahr 1990 zeigen, wie stabil die Kapelle gebaut ist.

 

 

Aufgrund der Renovierung der Kapelle am Friedhof werden auch die nötig gewordenen Arbeiten an der Kapelle im Sandtor vorgenommen.

 SandtorKapelle 20180516 090306 Boden

Die Wölbung des Fußbodens zeigt die fundamentalen Schäden (Foto 16.05.2018).

 

SandtorKapelle 20180516 090302 Bodenrisse

Der Boden ist rissig und bröckelt (Foto 16.05.2018).

 

SandtorKapelle 20180516 103637 Boden raus Personen

Nachdem Bild, Kreuz und Gittertür entfernt sind, wird der Boden herausgestemmt (Foto 16.05.2018).

 

 SandtorKapelle 20180524 100304 Kopie Innenverkleidung

Der Zustand der Innenwände hinter der Verkleidung (Foto 24.05.2018).

 

SandtorKapelle 1994 20180530 091920 Hinweis Renovierung Kopie

Dieses Stück Tapete weist auf Renovierungsarbeiten von Ignaz Morick, Alfred Wüstefeld und Clemens Kopp im Jahr 1994 hin (Foto 30.05.2018).

 

SandtorKapelle 20180530 083233 Innenputz Kopie

Die Innenverkleidung ist entfernt (Foto 30.05.2018).

 

SandtorKapelle 20180603 102259 ohne Innenputz Kopie

Der feuchte Putz ist von den Wänden geschlagen (Foto 31.05.2018). An den Außenwänden sind Fugen ausgebessert worden.

 

SandtorKapelle 20180620 082058 Bohrungen Kopie

Durch Bohrlöcher ist eine Feuchtigkeitssperre in das Mauerwerk eingebracht. (Foto 20.06.2018).

 

SandtorKapelle 20180603 102402 Steine

Die bisherige Steinumrandung ist noch nicht entfernt (Foto 03.06.2018).

 

SandtorKapelle 20180620 082134 Fundament Kopie

Das Fundament ist freigelegt, Steine und ein längst verstopftes Drainagerohr entfernt (Foto 20.06.2018).

 

SandtorKapelle 20180707 081837 Kies Sickerloch

Der gesiebte Kies ist jetzt auf ein Flies an die Außenwände gefüllt. Über eine Bodenvertiefung soll das Wasser im Erdreich versickern (Foto 06.07.2018).

 

SandtorKapelle 20180706 182831 Drahtgitter

In Vorbereitung auf das Verputzen der Innenwände wird ein Drahtgitter angebracht (Foto 06.07.2018).

 

SandtorKapelle 20180710 084031 KiesGraben

Beim abfallenden Aussenbereich zum Knickgraben ist der Kies mit Betonplatten eingefasst (Foto 10.07.2018).

 

SandtorKapelle 20180710 084057 KieshintenliSeite

Der Kapellensockel ist mit einer Kiesumrandung fertiggestellt. (Foto 10.07.2018).

 

SandtorKapelle 20180716 080256 PutzSeiten

Die seitlichen Innenwände sind verputzt (Foto 16.07.2018).

 

SandtorKapelle 20180722 100434 PutzSockelfliesen

Oberhalb der Sockelfliesen ist der Putz ist fertig aufgetragen (Foto 22.07.2018).

 

Weitere Informationen zu Kulturdenkmälern in der Obernfelder Dorfchronik I ab Seite 353 und in der Chronik II ab Seite 257.