4. Obernfelder Weihnachtsmarkt

2015-11-29 4. Obernfelder Weihnachtsmarkt

Vorbereitungstreffen 4. Obernfelder Weihnachtsmarkt

Planungstreffen

Obernfelder feiern auch in diesem Jahr gemeinsam Advent

Von Nadine Eckermann
Noch während der ersten Obernfelder Dorfversammlung Anfang des Monats stand in der Schwebe, ob es in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in Obernfeld geben würde. Nun kristallisiert sich heraus: Am ersten Advent richtet der Gemeinderat ein vorweihnachtliches Fest aus.

Obernfeld.

Das Thema „Weihnachtsmarkt“ hatte während der Dorfversammlung, bei der rund 80 Obernfelder Gedanken über die Zukunft ihres Ortes austauschten, breiten Raum eingenommen. Die Befürworter lobten den die Gemeinschaft fördernden Charakter einer solchen Veranstaltung. Außerdem sei es für die Kinder im Ort wichtig, dort kleine Liedbeiträge oder Gedichte beisteuern zu können. Einen zweijährigen Turnus lehnten die Weihnachtsmarkt-Fürsprecher ab: Weihnachten werde schließlich nicht nur jedes zweite Jahr gefeiert, lautete das Argument.

 
Einen jährlichen Markt befürwortet auch Mirko Hinrichs, der als Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Sport und Kultur, an der Vorbereitung beteiligt ist. „Vielleicht wird der Markt in einem Jahr größer und im anderen kleiner ausfallen“, sagt er. Aber jährlich soll die Traditionsveranstaltung auf jeden Fall ausgerichtet werden.

 
Diejenigen, die sich dagegen aussprachen, nannten die knappe Vorbereitungszeit als Begründung. In der kurzen Zeit bis zum ersten Advent lasse sich kein „schöner Markt“ mit Kunsthandwerk und Basteleien mehr auf die Beine stellen. Ob es den tatsächlich brauche oder nicht Glühweinstand und Bratwurstgrill ausreichten – all diese Themen wurden während der Dorfversammlung diskutiert. Auch die Frage nach den Ehrenamtlichen, die den Weihnachtsmarkt organisieren sollen, kam auf. Während der Dorfversammlung hatten sich bereits Interessierte gemeldet. „Bisher haben sich immer die Vorsitzender der Gruppierungen im Ort um den Markt gekümmert“, erklärt Heinrichs.

 
In diesem Jahr wolle sich das Organisationsteam öffnen für alle Ehrenamtliche. Auch Standbeschicker aus anderen Orten könnten sich melden, so Hinrichs.

 
Zur Konkretisierung der Pläne und um einen Ablauf abzustimmen, treffen sich die Ehrenamtlichen, die sich an der Organisation beteiligen wollen, am Donnerstag, 22. Oktober, im Museumskrug. Beginn des Vorbereitungstreffens ist um 19.30 Uhr. Der Gemeinderat hoffe auf rege Beteiligung, so Heinrichs, „um auch dieses Jahr die Organisation auf breite Schultern verteilen zu können“.

Oktoberfest in Obernfeld

Fassbier fließt nach fünf Schlägen

Oktoberfest auf dem Obernfelder Sportplatz

Fassbier statt Fußball ist am Sonntag das Motto auf dem Obernfelder Sportplatz gewesen. Viele hundert Besucher sind zum Oktoberfest geströmt, nachdem am Abend zuvor die Coverband Swagger für Hochstimmung bei der Hüttenparty  gesorgt hat.

Obernfeld. Auf die Münchner Theresienwiese fühlte sich das Publikum am Sonntag im Festzelt versetzt. Fünf Schläge benötigte Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) für den Fassbieranstich beim erstmals ausgerichteten Oktoberfest. Er zollte dem 32-köpfigen, „sehr homogenen und dynamischen“ Organisationsteam  ein „ganz herzlichen Dank“ für beide Ereignisse. Dies sei ein Beispiel dafür, wie sich das Ortsleben attraktiv gestalten lasse.

Wüstefeld erinnerte an die erste Obernfelder „Dorfversammlung“, die am Freitag, 9. Oktober, um 19 Uhr im Museumskrug beginnt. „Wir wollen versuchen, unseren Ort zukunftsträchtig aufzustellen, wobei alle Generationen in den Dorfprozess mit eingebunden werden sollen“, kündigte der Bürgermeister an.

Passend zum Motto des Oktoberfestes bestand das Mittagsmahl aus Brezen, Spießbraten, Grillhaxe oder Leberkäse. Frisch gestärkt konnten sich die Gäste später beim Maßkrugstemmen messen, für zünftige Klänge sorgte die Ecklingeröder Blasmusik.

Als Volltreffer erwies sich am Sonnabend die Band Swagger, die so wie vor fünf Jahren den Gästen der Hüttenparty musikalisch eingeheizt hat. Rund 1100 Feierfreudige haben sich von einem  Mix aus aktuellen Rock- und Dance-Hits, angesagten Klassikern und einer spektakulären Lichtshow mitreißen lassen. Der Andrang sei so groß gewesen, dass es zwischenzeitlich einen Einlassstop gegeben  habe, berichtet Johannes Ehbrecht vom Hüttenparty-Team, der sich auch über das sehr große Interesse am Sonntags-Programm freute.

Mittags seien rund 450 Gäste, viele mit Lederhosen und Dirndl, im Zelt gewesen. Ehbrecht: Wir müssen nicht nach München zum Oktoberfest fahren, wir bekommen das auch hier hin.“

JHS 7347 carousel JHS 7394 carousel JHS 7361 carousel JHS 7378 carousel JHS 7364 carousel JHS 7348 carousel 

Dorfinitiative in Obernfeld

Startschuss zur Dorfinitiative in Obernfeld gefallen

Nach reger Diskussion bei Dorfversammlung im Museumskrug nehmen Gruppen die Arbeit auf

Obernfeld. „Wie stellt sich unser Ort zukunftsorientiert auf?“ Mit dieser Frage haben sich am Freitagabend rund 80 Obernfelder beschäftigt und wollen es auch zukünftig tun. Denn die erste Dorfversammlung im Museumskrug bildete den Auftakt für eine Dorfinitiative.

Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Demografiebeauftragten des Landkreises Göttingen, Regina Meyer, haben die Obernfelder eine Bestandsaufnahme dessen gemacht, was ihren Ort ausmacht, aber auch, was den Bewohnern fehlt. Mit einem regen Vereinsleben, Einkaufsmöglichkeit im Ort, dem Betrieb im Museumskrug, einer aktiven Ortsheimatpflege und der Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftshilfe der Samtgemeinde Gieboldehausen beispielsweise gebe es bereits Vieles, das das Leben in Obernfeld lebenswert mache, stellten die rege diskutierenden Teilnehmer der Dorfversammlung fest.

Dennoch gebe es Luft nach oben: Die Vereine seien zahlreich, hätten aber ein Nachwuchsproblem. Die Verantwortung zur Organisation von Veranstaltungen liege immer bei denselben Akteuren.

Im Bereich der Seniorenarbeit gebe es ähnlichen Nachholbedarf wie im Bereich der Jugendarbeit, und auch hinsichtlich der Infrastruktur – schlechte Zustände der Straßen und Radwege und bestehende und zukünftige Leerstände beispielsweise – gebe es Verbesserungsbedarf. Die Hüttenparty vor Kurzem habe gezeigt, dass es sich lohne, Veranstaltungen, gerade generationsübergreifende, anzubieten.

Doch: Wie viele sollen es sein? Wie sollen sie organisiert sein? Wer soll sich kümmern? Ideen wie ein Familientag am Sportplatz, ein kommunalpolitischer Stammtisch oder ein Vereinsball wurden in diesem Zusammenhang geäußert. Breiten Raum nahm auch die Frage ein, ob es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt geben soll und in welchem Rahmen.

Während dies nicht abschließend geklärt wurde, gab es auch ein erstes Ergebnis: Vier Arbeitsgruppen wurden gebildet, in denen überlegt werden soll, worin konkrete Projekte bestehen könnten. Sie sollen sich in den kommenden Wochen und Monaten mit Fragen zu Infrastruktur, Generationen, Vereinen und dem Aufbau eines Dorf-Netzwerks beschäftigen.

Auf Anraten von Meyer und Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) soll dabei der Punkt „Netzwerkbildung“ als erster angegangen werden. Verantwortliche in den örtlichen Vereinen, Geschäftsinhaber und Bürger, die Interesse haben, sich gezielt in den Dorfentwicklungsprozess einzubringen, sollen darin dann zusammengebracht werden.

Außerdem sollen Kommunikationswege geschaffen werden, um den Kontakt zu den Bürgern zu verbessern. In diesem Zusammenhang wies Wüstefeld darauf hin, dass Ehrenamtliche gesucht würden, die sich mit der Redaktion der Internetseite des Ortes beschäftigten.

Nächste Dorfversammlung voraussichtlich Freitag, 20.11.2015 um 19.00 Uhr in der Begegnungsstätte des Museumskruges Obernfeld (bitte vormerken) !!

unnamed   IMG 4171  IMG 4172

Über Dorfversammlung zum Dorfprozess

 

2015-09-25 Einladung Flyer 09